Geschäftsstelle des bff sucht 2 Referent*innen für das Modellprojekt zur psychosozialen Prozessbegleitung bei häuslicher Gewalt in Gewaltschutzverfahren

Die Geschäftsstelle des bff: Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt 2 Referent*innen für das Modellprojekt zur psychosozialen Prozessbegleitung bei häuslicher Gewalt in Gewaltschutzverfahren.

Der bff: Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe mit Sitz in Berlin – ist der Dachverband von aktuell 235 ambulanten Fachberatungsstellen für gewaltbetroffene Frauen und Mädchen. Er engagiert sich in den Bereichen Aufklärung, Sensibilisierung, Fortbildung und Politikberatung zum Thema geschlechtsspezifischer Gewalt.

Vom 01.03.2026 bis zum 31.12.2027 setzt der bff ein vom Bund gefördertes Modellprojekt zur psychosozialen Prozessbegleitung in Gewaltschutzverfahren um. In diesem Projekt werden qualitätsgesicherte Strukturen entwickelt, in vier Modellregionen erprobt und wissenschaftlich begleitet.

Für das Modellprojekt in der bff-Geschäftsstelle in Berlin werden zwei Referent*innen gesucht.

Ihre Aufgaben:

  • Koordination und Umsetzung des Modellprojekts in enger Abstimmung mit der Projektleitung; Sicherstellung der Einhaltung von Zeitplan, Meilensteinen, Qualitätsstandards und Budgetvorgaben
  • Organisation, Vor- und Nachbereitung sowie Moderation regelmäßiger Austauschformate mit Regionalreferent*innen, Fachbeirat und wissenschaftlicher Begleitung; Sicherstellung transparenter Kommunikationsund Entscheidungsprozesse
  • Unterstützung der Zusammenarbeit zwischen Bundesebene und den vier Modellregionen; Förderung des Wissenstransfers und der strukturierten Rückkopplung von Praxiserfahrungen
    Mitwirkung an der kontinuierlichen Projektdokumentation, Aufbereitung von Ergebnissen, Zuarbeit für Zwischen- und Abschlussberichte sowie Unterstützung bei der Qualitätssicherung
  • Mitwirkung bei der Konzeption und Organisation von Fachveranstaltungen, Workshops und Vernetzungsformaten sowie bei der Erstellung von Informationsund Schulungsmaterialien

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (z. B. in Sozial-, Rechts- oder Politikwissenschaften, Sozialarbeit) oder vergleichbare Abschlüsse
  • Eine intersektional-feministische Grundhaltung
  • Erfahrung in der feministischen Projektarbeit und/oder im NGO-Bereich zu den Themen Gewaltprävention, Gewaltschutz oder im Sozial-/Justizkontext
  • Erfahrung in der Moderation sowie Kooperations- und Netzwerkarbeit
  • Sehr gute Kenntnisse der Arbeitsstrukturen von Fachberatungs-/ Interventionsstellen und/oder Erfahrung mit familiengerichtlichen Abläufen und Gewaltschutzverfahren
  • Sehr gute Kenntnisse oder Erfahrung im Bereich häusliche Gewalt und/oder psychosoziale Prozessbegleitung
  • Gute PC-Kenntnisse, Eigenverantwortung und Flexibilität im Arbeitsalltag; Bereitschaft zu Dienstreisen

Wir bieten:

  • Eine verantwortungsvolle und gestaltbare Tätigkeit in einem bundesweiten Modellprojekt
  • Teamorientierte Zusammenarbeit in einem diversen, fachlich versierten Team
  • Vergütung nach TVöD, entsprechend der Qualifikationen (EG 13, 30 Std./Woche)
  • Befristung bis zum 31.12.2027 (Projektlaufzeit)
  • Arbeitsort in Berlin mit teilweise Home-Office-Möglichkeit
  • Supervision

Die Einstellung erfolgt vorbehaltlich der Bewilligung der beantragten Projektförderung.

Wir arbeiten daran, eine barriereärmere und eine diskriminierungssensiblere Arbeitsumgebung zu schaffen, und entwickeln uns als Organisation weiter. Wir begrüßen ausdrücklich Bewerbungen von Menschen, die Diskriminierung oder gesellschaftliche Benachteiligung erfahren haben. Die bff-Geschäftsstelle ist barrierefrei zugänglich.

Wir bitten um schriftliche Bewerbungen an bewerbung@bv-bff.de.

Stellenanzeige zum Downloaden: