Nicht nur am 5. Mai 2026: Menschenrechte sind nicht verhandelbar!

Der 5. Mai ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, jedes Jahr weisen zahlreiche Menschen mit Behinderungen gemeinsam mit Unterstützer*innen auf Diskriminierungen, Benachteiligungen und Grenzverletzungen hin und fordern Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe in allen Bereichen der Gesellschaft.

Einschränkungen von Selbstbestimmung und Teilhabe erhöhen das Risiko, Gewalt zu erleben und erschweren den Zugang zu Hilfe und Schutz.
Deshalb: Der 5. Mai betrifft uns als Fachberatungsstellen zu geschlechtsspezifischer Gewalt. Gewaltschutz ist Menschenrecht und braucht verlässliche Strukturen für Hilfe und Unterstützung, Ressourcen gleichberechtigte Teilhabe und eine gesellschaftliche Haltung, die Selbstbestimmung und Menschenrechte für alle anerkennt.

Patricia Gutsche, Peer-Expertin im Projekt Suse – Gewaltschutz in Einrichtungen des bff ist in Berlin bei den Protesten dabei:

„Ich gehe auf die Straße für meine Rechte und mehr Mitbestimmung. Ich wünsche mir ein sicheres und gewaltfreies Leben. Barrierefreie Beratungsstellen helfen uns als Frauen mit Lernschwierigkeiten, um für uns selbst und unser eigenes Leben einstehen zu können.“

Lasst uns gemeinsam und solidarisch für Ressourcen und Freiräume kämpfen!
Istanbul-Konvention und UN-BRK, aber auch des Gewalthilfegesetzes brauchen inklusive, diskriminierungssensible und barrierefreie Strategien der Umsetzung und müssen miteinander verschränkt werden.

Ein Mädchen im Rollstuhl sagt mit abwehrend ausgestreckter Hand NEIN!
© Ka Schmitz