Gewalt gegen Frauen
Weitere Infos

Hier finden Sie Empfehlungen zu Fachliteratur, Ratgebern, Romanen und Filmen zum Thema Gewalt gegen Frauen.

Fachliteratur

Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland
(BMFSFJ, 2004)

Kurzfassung der Untersuchung von Schröttle und Müller (2004), herausgegeben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Gewalt im Geschlechterverhältnis.
(GiGnet, 2008, Verlag Barbara Budrich)

Zwischen verleiblichter Herrschaft und Widerstand
(Sandra Glammeier, 2011)

Realitätskonstruktionen und Subjektpositionen gewaltbetroffener Frauen im Kampf um Anerkennung

Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehungen
(BMFSFJ, 2004)

Die Studie "Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehungen" bietet neue Erkenntnisse. Gewalt gegen Frauen ist demnach kein Problem sozialer Brennpunkte, sondern findet in allen gesellschaftlichen Schichten statt. Die Studie beinhaltet genauere Aussagen über das Ausmaß unterschiedlicher Schweregrade und den Kontext von Gewalt gegen Frauen. Untersucht wurde außerdem, welche Faktoren das Risiko von Gewalt gegen Frauen erhöhen oder vermindern und welche Konsequenzen dies für die Unterstützung gewaltbetroffener Frauen hat.
Die Untersuchung basiert auf der repräsentativen Studie "Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland", die 2004 im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellt wurde. Für die Studie waren mehr als 10.000 Frauen befragt worden. Diese umfangreichen Daten wurden für die vorliegende Studie neu ausgewertet.

Die Studie kann unter www.bmfsfj.de auch heruntergeladen werden und ist dort auch in Form einer Broschüre zu bestellen.

Ratgeber Prävention und Intervention

Wie ein Anker im Strudel der Gewalt
(Susan Brewster, 2001)

Ratgeber für Freunde und Verwandte misshandelter Frauen.

Wege aus der Gewalt gegen Frauen und Mädchen
(Margrit Brückner, 2002)

Gewalt gegen Frauen und Mädchen stellt weltweit die häufigste Menschenrechtsverletzung dar. Margrit Brückners Buch bietet einen Überblick über die gesellschaftlichen Hintergründe, über Art und Ausmaß der Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie über konkrete Handlungsansätze. Neben der fundierten Auseinandersetzung mit grundlegenden Prinzipien feministischer Projektarbeit beinhaltet die Neuauflage Informationen zum aktuellen Gewaltschutzgesetz und zu innovativen Ansätzen im Bereich der kommunalen Netzwerkarbeit.

Gewalt. Beschreibungen - Analysen - Prävention
(Heitmeyer / Schröttle (Hrsg.), 2006)

Der Band verbindet die Darstellung von Fallbeispielen, aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischen Ansätzen der Prävention. Es werden verschiedenste Formen der Gewalt beleuchtet, unter anderem: Gewalt im Geschlechterverhältnis, Kindesmisshandlung, Gewalt in der Schule, Gewalt gegen Lesben und Schwule, rechtsextreme Gewalt.
Der Band kann gegen einen Beitrag von 4 Euro unter folgendem Link bestellt werden (Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung, Band 563).

Hier stehe ich - rühr mich nicht an! Wie Frauen sich aus Gewaltbeziehungen befreien
(Doris Rothen, 1995)

  • Wo fängt Gewalt an?
  • Ein Mann muss nicht erst zuschlagen, um seiner Frau weh zu tun.
  • Warum bleiben viele Frauen bei Männern, die sie bloßstellen, verletzen oder gar schlagen?
  • Warum ziehen sie sich zurück in ihr Schattendasein?
  • Es geht auch anders. Frauen lernen, auf eigenen Beinen zu stehen.
  • Viele mutmachende Beispiele, hilfreiche Adressen und Tipps.

Gewalt gegen Lesben

„Gewalt gegen lesbische Frauen – ein Kurzfilm“

Dieser Film ist ein Beitrag zur Präventionsarbeit gegen Homo- und Transphobie der Fachgruppe Gewalt gegen Lesben Berlin. Anfängen von Gewalt gegen Lesben wird in diesem Spot der Nährboden entzogen, indem Lesbisch-Sein als selbstverständlich und gesellschaftlich anerkannt dargestellt wird. Der Film „Noch Eene“ kann online angeschaut werden.

Gewalt gegen Migrantinnen

Interkulturelle Kompetenz in Einrichtungen zur Unterstützung von Frauen
(Niedersächsiches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit / Landespräventionsrat Niedersachsen, 2008)

Hinweise für die Arbeit mit von häuslicher Gewalt betroffenen Migrantinnen.

Gewalt gegen Migrantinnen und die Gefahr ihrer Instrumentalisierung im Kontext von Migrationsbeschränkung
(Nivedita Prasad, 2008)

Der vorliegende Text ist ein Teil der kumulativen Dissertation mit dem Titel: „Gewalt gegen Migrantinnen und die Gefahr ihrer Instrumentalisierung im Kontext von Migrationsbeschränkung. Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession mit ethischer Verantwortung.“ Zur gesamten Dissertation gehören noch 25 bereits veröffentlichte Texte, die sich hauptsächlich mit dem Thema Menschenhandel und Sexualisierte Gewalt gegen Migrantinnen beschäftigen. Neben diesen Formen der Gewalt gegen Migrantinnen beschäftigt sich die Dissertation sehr kritisch mit dem Thema „Zwangsverheiratung“ und thematisiert die Rolle von Sozialarbeitenden, die maßgeblich an der Instrumentalisierung des Themas zum Zwecke der Migrationsbeschränkung beteiligt waren.
Die Arbeit benennt bestehende Dilemmata in der Sozialen Arbeit mit Migrantinnen und formuliert Handlungsmöglichkeiten für Professionelle der Sozialen Arbeit. Dabei wird deutlich, dass insbesondere Konzepte, die Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession begreifen und die ethischen Grundsätze des Deutschen Berufsverbands für Soziale Arbeit berücksichtigen, in diesem Handlungsfeld eine verantwortungsbewusste Grundlage bieten.