K.o.-Tropfen

Was sind K.o.-Tropfen?

In Diskotheken, bei Festen und im privaten Umfeld mischen Täter K.o.-Tropfen in die Getränke von jungen Frauen, um sie zu betäuben und anschließend zu vergewaltigen. Die Opfer haben danach Schwierigkeiten sich zu erinnern.

Als so genannte K.o.-Tropfen kommt eine Vielzahl von Substanzen in Betracht. Solche Substanzen sind z.B. (rezeptpflichtige) Psychopharmaka, Narkotika oder Gamma-Hydroxibuttersäure (GHB, auch liquid Ecstasy genannt). Sie haben eine beruhigende, schlafanstoßende sowie muskelentspannende Wirkung mit nachfolgenden Erinnerungsstörungen für die Zeit ab der Einnahme.

Die Wirkung von K.o.-Tropfen setzt in kurzer Zeit ein und dauert je nach Substanz und Dosis meist einige Stunden an. Die Substanz GHB wird verwendet, weil sie unbemerkt in Getränke eingebracht werden kann. In Verbindung mit Alkohol und anderen Betäubungsmitteln kann GHB fatale Folgen haben, bis hin zu lebensgefährlichen Atemstillständen.

Täter nutzen den Einfluss dieser Substanzen gezielt aus, um sexualisierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen auszuüben. Das Dunkelfeld ist besonders hoch.