Panel 2: Verantwortung zur Intervention bei Gewalt in Partnerschaften

Das zweite Panel hatte den Titel: "Verantwortung zur Intervention bei Gewalt in Partnerschaften".

Zusammenensetzung des Panels:

Prof. Dr. Sabine Stövesand und Ramou Jawara- Joof mit dem Vortrag "Geht doch! „StoP“-Stadtteile ohne Partnergewalt. Erfahrungen mit einem neuen Konzept."

Prof.i.R.Dr. Carol Hagemann-White mit "Verantwortung des Staates, institutionelle Kulturen und Handlungsmächtigkeit der Betroffenen – Fragen an eine europäische Ethik der Intervention".

Vortrag: Geht doch! „StoP“-Stadtteile ohne Partnergewalt. Erfahrungen mit einem neuen Konzept.

Seit 2010 wird in Hamburg ein nachbarschaftsbezogenes Handlungskonzept umgesetzt, das zur Einmischung gegen Partnergewalt und Unterstützung von Betroffenen ermutigt und ausbildet. Grundzüge von „StoP“ und konkrete Erfahrungen werden von der Konzeptentwicklerin und einer aktiven Nachbarin vorgestellt.

Prof. Dr. Sabine Stövesand, Professorin für Soziale Arbeit an der HAW Hamburg, Schwerpunkte u.a.: Gemeinwesenarbeit, Gender und Diversity, Partnergewalt

Ramou Jawara- Roof ist eine aktive Nachbarin des Projekts "StoP". Sie berichtet von der praktischen Umsetzung des Projekts und ihren persönlichen Erfahrungen.

Vortrag: Verantwortung des Staates, institutionelle Kulturen und Handlungsmächtigkeit der Betroffenen – Fragen an eine europäische Ethik der Intervention

In einem dreijährigen Forschungsprojekt, das in Kooperation mit Praxisnetzwerken – u.a. mit dem bff – durchgeführt wird, versucht CEINAV die Interventionsstrategien in vier EU-Ländern zu verstehen (www.ceinav-jrp.blogspot.de). Warum setzen sich gemeinsame Leitbegriffe wie Verantwortung, Schutz und Empowerment in z.T. sehr unterschiedliche Praxis um? Wie sehen betroffene Frauen die erlebte Praxis? Ziel ist es, Grundlagen für eine differenzsensible und ethisch verantwortliche Intervention zu entwickeln. Der Vortrag stellt Zwischenergebnisse zur Diskussion.

Prof. i.R. Dr. Carol Hagemann-White, Universität Osnabrück