Internationale Zusammenarbeit

Literaturtipps

 

Hier finden Sie einige Literaturtipps zu internationalen Themen wie Zusammenarbeit, Menschenrechten und Migration

 

Mit Recht gegen Gewalt. Die UN-Menschenrechte und ihre Bedeutung für die Soziale Arbeit. Ein Handbuch für die Praxis (Nivedita Prasad, 2011)
Dieser Praxisleitfaden zur Anwendung der UN-Menschenrechte ist unverzichtbares Mittel für alle SozialarbeiterInnen, andere BeraterInnen und NGO VertreterInnen. Sie benötigen die
Informationen, um die Chancen des UN-Menschenrechtsschutzsystems für ihre KlientInnen zu erschließen. Besondere Berücksichtigung findet der Themenbereich „Gewalt gegen Frauen“.
Das Buch bietet einen umfassenden und in deutscher Sprache bislang einzigartigen Überblick über den Menschenrechtsrahmen der Vereinten Nationen und deren Anwendungsmöglichkeiten: Die Wirkungsweise von UN-Konventionen wird ebenso erläutert wie die Arbeit der UN-ExpertInnen und -Fachausschüsse. Alle UN-Menschenrechtskonventionen werden bezüglich ihrer relevanten Inhalte für gewaltbetroffene Frauen vorgestellt. Die Autorin widmet sich, gespickt mit vielen aufschlussreichen Beispielen aus der Praxis, der Frage, wie die UN-Menschenrechtskonventionen ganz konkret handhabbar und nutzbar werden, wenn Sozialarbeit als Menschenrechtsprofession verstanden wird. So soll das Buch dazu beitragen, dass längerfristig auch das Thema Gewalt gegen Frauen vor den Vereinten Nationen verhandelt wird. Individuelle und strukturelle Veränderungen, die national bisher nicht durchsetzbar erscheinen, könnten dann möglich werden.
Herausgegeben im Auftrag des Bundesverbands Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff)
Weitere Informationen: www.frauen-gegen-gewalt.de
Bestellformular: www.frauen-gegen-gewalt.de

Gewalt gegen Migrantinnen und die Gefahr ihrer Instrumentalisierung im Kontext von Migrationsbeschränkung (Nivedita Prasad, 2008)
Der vorliegende Text ist ein Teil der kumulativen Dissertation mit dem Titel: „Gewalt gegen Migrantinnen und die Gefahr ihrer Instrumentalisierung im Kontext von Migrationsbeschränkung. Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession mit ethischer Verantwortung.“ Zur gesamten Dissertation gehören noch 25 bereits veröffentlichte Texte, die sich hauptsächlich mit dem Thema Menschenhandel und Sexualisierte Gewalt gegen Migrantinnen beschäftigen. Neben diesen Formen der Gewalt gegen Migrantinnen beschäftigt sich die Dissertation sehr kritisch mit dem Thema „Zwangsverheiratung“ und thematisiert die Rolle von Sozialarbeitenden, die maßgeblich an der Instrumentalisierung des Themas zum Zwecke der Migrationsbeschränkung beteiligt waren.
Die Arbeit benennt bestehende Dilemmata in der Sozialen Arbeit mit Migrantinnen und formuliert Handlungsmöglichkeiten für Professionelle der Sozialen Arbeit. Dabei wird deutlich, dass insbesondere Konzepte, die Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession begreifen und die ethischen Grundsätze des Deutschen Berufsverbands für Soziale Arbeit berücksichtigen, in diesem Handlungsfeld eine verantwortungsbewusste Grundlage bieten.
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CEDAW

Bericht der Nichtregierungsorganisationen zur Lage von Frauen in Deutschland: Alternativbericht zu CEDAW (Allianz von Frauenorganisationen Deutschlands, 2008) Expertinnen aus 28 Nichtregierungsorganisationen, darunter der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe nehmen im Alternativbericht zum 6. Staatenbericht der Bundesregierung zum Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung der Frau (CEDAW) Expertisen zu den Themen Arbeitsmarkt, Gewalt, Gleichstellung und Antidiskriminierung, Gesundheit und Pflege vor. Download
 
UN-BRK

Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderung (UNO, 2006)
Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen ist das erste Menschenrechtsabkommen, das sich speziell auf die Rechte behinderter Menschen bezieht. Der Zweck der Konvention ist es, die umfassende und gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen mit Behinderung an den Menschenrechten zu schützen und zu fördern. Dabei thematisiert die Konvention eine Reihe von Schlüsselbereichen wie das Recht auf Leben, gleiche Anerkennung vor dem Recht, Freiheit von Ausbeutung, Gewalt und Missbrauch, Persönliche Mobilität, Bildung, Gesundheit, Arbeit und Beschäftigung sowie Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben. Die Konvention basiert auf dem Verständnis, dass Menschen mit Behinderungen der volle Genuss der Menschenrechte und Freiheiten und damit ein Leben ohne Diskriminierung garantiert werden muss und der Anerkennung, dass einstellungs- und umweltbedingte Barrieren selbst behindernd sind. Das Übereinkommen thematisiert auch die mehrfache Diskriminierung von Mädchen und Frauen mit Behinderungen. So müssen die Staaten bei allen Maßnahmen zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention die unterschiedlichen Lebenssituationen von Frauen und Männern mit Behinderungen berücksichtigen. Darüber hinaus wird im Konventionstext, unter anderem in den Bestimmungen zur Gesundheit und zur Freiheit von Ausbeutung, Gewalt und Missbrauch, ausdrücklich auf geschlechtsspezifische Aspekte hingewiesen. Download
 
Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in leichter Sprache Menschen-Rechte für behinderte Frauen, Männer und Kinder auf der ganzen Welt.
Der Staatenbericht enthält eine Bestandsaufnahme der Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen in Deutschland sowie Maßnahmen, die die Bundesregierung, Länder und andere Institutionen zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention ergriffen haben bzw. noch ergreifen werden.
Es soll außerdem ein Parallelbericht zum Staatenbericht erstellt werden, der die Sichtweise von zahlreichen NGOs enthält und deren Blick auf die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung in Deutschland sowie Handlungsbedarfe und notwendige Veränderungen beschreibt.Download
 
 
bff-Stellungnahme zum Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (bff, 2011)
 Stellungnahme des bff: zum Referentenentwurf des Nationalen Aktionsplans der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Download