Derzeit befassen sich Expert/innen aus Politik, Wissenschaft und Verbänden mit der Frage, wie ein bedarfsgerechtes Hilfesystem bei Gewalt gegen Frauen und Mädchen und bei sexualisierter gewalt ausgestaltet und vor allem finanziert werden kann. Der bff und seine Mitglieder beteiligen sich an dieser Debatte. An dieser Stelle dokumentieren wir wichtige Beiträge unterschiedlichster Akteur/innen.

Der bff hat ein Gutachten zur Finanzierung des Hilfesystems erstellen lassen. Das Rechtsgutachten mit dem Titel "Rechtliche Anforderungen und Möglichkeiten der Ausgestaltung und Finanzierung des Hilfesystems bei Gewalt" wurde von Frau Prof. Dr. Dagmar Oberlies erstellt. Zum Gutachten gibt es zudem eine Kurzzusammenfassung mit den wichtigsten Thesen und Forderungen.

Das Gutachten sowie die Zusammenfassung sind hier zu finden:

Der bff hat zur Veröffentlichung des Gutachtens zudem am 22.6.2012 eine Pressemitteilung herausgegeben.

Der bff beschäftigt sich bereits seit einigen Jahren mit der Thematik der Finanzierung von Unterstützung und Hilfe für gewaltbetroffene Frauen und Mädchen.

Im Jahr 2010 hat der bff dazu ein Positionspapier entwickelt: Denn "nur ein gesichertes Netz ambulanter Hilfeeinrichtungen gewährleistet Prävention, Schutz und Bewältigung von körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt gegen Frauen und Kinder".

Das bff-Positionspapier ist hier zu finden:

Auch ein Bündnis aus Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e. V., Deutschem Roten Kreuz e. V., Diakonischem Werk der EKD e. V., Paritätischem Wohlfahrtsverband Gesamtverband e. V. und Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e. V./Deutschem Caritasverband e. V. hat ein Rechtsgutachten mit dem Titel „Der Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe für von Gewalt betroffene Frauen und deren Kinder“ vorgelegt.

Das Rechtsgutachten der Wohlfahrtsverbände ist hier zu finden:

Zur Ausgestaltung und auch zur Finanzierung von Hilfe und Unterstützung für Menschen, die sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend erleben bzw. erlebt haben, wurde von Prof. Dr. Cornelia Helfferich, Prof. Dr. Barbara Kavemann und Dipl. Psych. Sibylle Rothkegel eine Bestandsaufnahme im Auftrag des BMFSFJ erstellt.

Der Auftrag zu dieser Bestandsaufnahme geht auf eine Initiative der Unterarbeitsgruppe II „Hilfen für Betroffene – Weiterentwicklung des Beratungsnetzwerks“ der Arbeitsgruppe I „Prävention – Intervention – Information“ des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch“ zurück. Es bestand Klärungsbedarf, wie das Hilfesystem ausgestaltet ist und inwiefern die Angebote zugänglich und abgesichert sind.

Die Ergebnisse der Studie sind hier nachzulesen.