Häusliche Gewalt

Fachliteratur

Risikomanagement bei Fällen von Gewalt in engen sozialen Beziehungen: Evaluation des Pilotprojekts 'High Risk' (März 2016)

Wege aus der Partnergewalt: Frauen auf der Suche nach Hilfe (Petra Brzank, 2012)

Petra Brzank untersucht in einer Sekundärdatenanalyse der deutschen Repräsentativstudie das Hilfesuchverhalten bei Partnergewalt mit einem umfassenden theoretisch und empirisch begründeten Einflussfaktorenmodell. Etliche Faktoren stehen im Zusammenhang mit der Hilfesuche der Frauen; den stärksten Einfluss auf das Hilfesuchverhalten zeigt die Schwere der erlittenen Gewalt. Aus der wissenschaftlichen Aufarbeitung leitet die Autorin Empfehlungen für die praktische Unterstützung und Intervention sowie für die Politik ab.

Gewalt in der Partnerschaft. Ursachen - Auswege - Hilfen (Andrea Buskotte, 2007)

  • Ausmaß und Formen der Gewalt
  • Hintergründe und Formen der Gewalt
  • Wege aus der Gewalt
  • Wie können wir Gewalt verhindern?

The battered Woman Syndrome (Leonore Walker, 2009, third edition)

The third edition of the "Battered Woman Syndrome" integrates new research findings about the Battered Woman Syndrome and Post Traumatic Stress Disorder together with the findings from thirty years ago when Walker first proposed such a syndrome. The impact these issues have on the psychological health of battered women and treatment programs that can help women heal are also provided in this new edition. A special section is on working with women involved in the criminal justice system including battered women who kill their abusive partners in self-defense.

Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehungen (BMFSFJ, 2012, 4. Auflage)

Die Studie "Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehung" bietet neue Erkenntnisse. Gewalt gegen Frauen ist demnach kein Problem sozialer Brennpunkte, sondern findet in allen gesellschaftlichen Schichten statt. Die Studie beinhaltet genauere Aussagen über das Ausmaß unterschiedlicher Schweregrade und den Kontext von Gewalt gegen Frauen. Untersucht wurde außerdem, welche Faktoren das Risiko von Gewalt gegen Frauen erhöhen oder vermindern und welche Konsequenzen dies für die Unterstützung gewaltbetroffener Frauen hat.
Die Untersuchung basiert auf der repräsentativen Studie "Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland", die 2004 im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellt wurde. Für die Studie waren mehr als 10.000 Frauen befragt worden. Diese umfangreichen Daten wurden für die vorliegende Studie neu ausgewertet.
Die Studie kann unter www.bmfsfj.de auch als Kurzfassung im PDF Format heruntergeladen werden und ist dort auch in Form einer Broschüre zu bestellen. Die Langfassung der Studie Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehungen können Sie hier herunterladen.
 

Dokumentation der Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt e.V. (BAG TäHG, 2011)

Dokumentation des 2. Bundesfachaustauschs der Einrichtungen der Frauenunterstützung und der Täterarbeit häusliche Gewalt vom 21.09.-23.09.11 in Köln. Die Dokumentation kann als PDF auf folgender Homepage heruntergeladen werden: www.taeterarbeit.com
 

Standards und Empfehlungen für die Arbeit mit männlichen Tätern im Rahmen von interinstitutionellen Kooperationsbündnissen gegen Häusliche Gewalt (BAG TäHG, 2007)

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt (BAG TäHG) hat am 11. Mai 2007 Standards und Empfehlungen für die Arbeit mit männlichen Tätern im Rahmen von interinstitutionellen Kooperationsbündnissen gegen häusliche Gewalt verabschiedet. Die BAG TäHG ist ein Zusammenschluss von über 30 Täterarbeitseinrichtungen zu häuslicher Gewalt aus ganz Deutschland, die es sich zum Ziel gemacht haben, die Qualität von Täterarbeit zu erhöhen. Die Standards und Empfehlungen für die Arbeit mit männlichen Tätern haben wir für Sie zum Download bereitgestellt.
 

Models of good practice bei der Bearbeitung von Anträgen nach dem SGB II für von häuslicher Gewalt betroffene Frauen (BMFSFJ, 2008)

Eine von der Bund-Länder-Arbeitsgruppe Häusliche Gewalt beauftragte Unterarbeitsgruppe hat für die bei der Anwendung des SGB II bestehenden Praxisprobleme für Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffenen sind, Models of good practice zusammengestellt. Mit diesen Handlungsempfehlungen sollen die Arbeit der Frauenhäuser wie auch der Bundesagentur für Arbeit und der Kommunen erleichtert und die Situation der von Gewalt betroffenen Frauen verbessert werden.
Unter folgendem Link kann die Broschüre bestellt oder heruntergeladen werden:
www.bmfsfj.de
 

Häusliche Gewalt. Anregung zur Verfahrensgestaltung in Umgangsfällen bei häuslicher Gewalt (BIG e.V.)

Die Broschüre möchte Möglichkeiten der Verfahrensgestaltung in Umgangsfällen bei häuslicher Gewalt aufzeigen. Die vorgestellten Überlegungen zur Verfahrensführung beinhalten u. a. eine Zusammenfassung von Ergebnissen, die in mehreren interdisziplinär zusammengesetzten Arbeitsgruppen von BIG erarbeitet wurden.
Sie richtet sich an Familienrichterinnen und -richter, an die hohe Anforderungen während eines Sorgerechtsverfahrens gestellt werden. Die Broschüre ist gegen Porto in Höhe von 0,85 €/Exemplar in Briefmarken bei BIG abzufordern: www.big-interventionszentrale.de
 

Prävention von häuslicher Gewalt im schulischen Bereich - Empfehlungen der Bund-Länder-Arbeitsgruppe "Häusliche Gewalt" (BMFSFJ 2007)

Veröffentlichung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Broschüre enthält eine Bestandsaufnahme von Präventionsmaßnahmen zum Thema häusliche Gewalt in Schulen sowie darauf basierende Empfehlungen der Arbeitsgruppe.
Die Broschüre kann unter folgendem Link bestellt oder heruntergeladen werden:
www.bmfsfj.de
 

Interkulturelle Kompetenz in Einrichtungen zur Unterstützung von Frauen (Niedersächsiches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit / Landespräventionsrat Niedersachsen, 2008)

 

Häusliche Gewalt erkennen und richtig reagieren. Handbuch für Medizin, Pflege und Beratung (Martha Weingartner, Katharina Belser, 2008)

Aus dem Inhalt:
- Zahlen und Fakten zum Thema häusliche Gewalt
- Was Gesundheitsfachleute gegen häusliche Gewalt tun können
- Grundsätze der Beratung gewaltbetroffener Frauen
- Anleitungen für das Vorgehen im Gesundheitsbereich
 

Häusliche Gewalt beenden. Verhaltensänderung von Tätern als Ansatzpunkt. (Monika Barz, Cornelia Helfferich, 2005)

Eine Evaluationsstudie von Monika Barz und Cornelia Helfferich zum Vorgehen und Wirkung von Täterprogrammen im Kontext von Interventionsprojekten gegen häusliche Gewalt in Baden-Württemberg.
Der Bericht kann unter folgendem Link als PDF heruntergeladen werden: www.bwstiftung.de

 

Schulungsmaterial zur Stärkung der Handlungskompetenz bei Gefährdungseinschätzung und Sicherheitsmanagement zum Schutz hochgefährdeter Gewaltbetroffener

Das Material wurde im Rahmen des DAPHNE Projekts PROTECT II erstellt und dient als Schulungsunterlage für TrainerInnen. Es bietet einen Überblick über Möglichkeiten und Vorteile partnerschaftlicher Zusammenarbeit im Umgang mit hochgefährdeten Opfern häuslicher Gewalt. Die Schulungsunterlagen sind auf der Website von WAVE abrufbar.

Arbeitshilfe zum neu gestalteten Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) bei Vorliegen häuslicher Gewalt

Diese Handreichung möchte Unterstützung leisten bei der bedarfsgerechten Umsetzung des FamFG durch Familiengerichte, Jugendämter, Sachverständige, Verfahrensbeistände, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten, Frauenhäuser, Beratungsstellen und Interventionsstellen.