Finanzierung von Hilfe

Derzeit befassen sich Expert_innen aus Politik, Wissenschaft und Verbänden mit der Frage, wie ein bedarfsgerechtes Hilfesystem bei Gewalt gegen Frauen und Mädchen ausgestaltet und finanziert werden kann.

Auf Bundesebene wurde ein Runder Tisch ins Leben gerufen, der sich mit der Ausgestaltung und Ausstattung des Hilfesystems für gewaltbetroffene Frauen beschäftigt.

Der bff und seine Mitglieder beteiligen sich an der Debatte. Der bff hat hierfür Mindeststandards entwickelt, was Fachberatungsstellen brauchen und was Voraussetzungen sind, damit Fachberatungsstellen ihre wichtige Arbeit gut machen können.

 

Der bff hat 2 neue Veröffentlichungen zur Arbeit und der Finanzierung ambulanter Fachberatungsstellen.


'Die Fachberatungsstellen: Aktiv gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen. STARK FÜR FRAUEN - GEGEN GEWALT' beschreibt detailliert, welche Angebote Beratungsstellen vorhalten, wie sie arbeiten und wie sie gewaltbetroffene Frauen und ihr Umfeld unterstützen.

'Die Fachberatungsstellen: Aktiv gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen. STARK FÜR DIE GESELLSCHAFT - GEGEN GEWALT' beschreibt, dass sich der Einsatz gegen geschlechtsspezifische Gewalt lohnt und was für eine bedarfsgerechte Ausstattung der Fachberatungsstellen notwendig ist.

Beide Broschüren sind hier als Download zu finden:

Warum Gewaltschutz uns alle angeht

In Artikel drei unseres Grundgesetztes steht, dass die Gleichberechtigung von Frauen und Männern umzusetzen ist – dazu gehört natürlich die Abschaffung geschlechtsspezifischer Gewalt. 2017 hat Deutschland die Istanbul-Konvention zur Verhütung von Gewalt gegen Frauen ratifiziert und sich damit auch international verpflichtet, gegen geschlechtsspezifische Gewalt vorzugehen.

Etwa jede dritte Frau erlebt im Laufe ihres Lebens sexuelle und/oder körperliche Gewalt. Das heißt im Umkehrschluss: Nicht jede Frau ist betroffen, aber Jede und Jeder hat mit Frauen zu tun, die geschlechtsspezifische Gewalt erleben oder erlebt haben. Die Auswirkungen dieser Gewalt tragen wir alle.