Starkes Medienecho auf Veröffentlichung der bff-Fallananlyse zu Schutzlücken im Sexualstrafrecht

Die Veröffentlichung unserer Fallanalyse zu Schutzlücken im Sexualstrafrecht hat ein breites Medienecho hervorgerufen. Zeitungen, Radiostationen und Fernsehen haben in den letzten Wochen über die deutsche Rechtslage im Sexualstrafrecht berichtet und kommen unisono zu dem Ergebnis, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht.

"Ist Vergewaltigung quasi strafrei?" fragt Radio Bremen, "Wer sich nicht wehrt, willigt ein", titelt die taz, "Es muss ausreichen 'Nein' zu sagen", fordert BRIGITTE und auch die Tagesschau titelt: "Ein Nein muss reichen."

Die Journalist/innen berichten, dass Deutschland die Istanbul-Konvention des Europarates zwar gezeichnet, aber noch nicht in deutsches Recht umgesetzt habe. "Der Konvention zufolge müssen sexuelle Handlungen, die nicht einverständlich erfolgen, bestraft werden. Das aber ist in Deutschland nicht der Fall," so die taz. In seiner Pressemitteilung hatte der bff den Gesetzgeber aufgefordert, die bestehenden Schutzlücken zeitnah zu schließen. Die Pressemitteilung des bff kann hier heruntergeladen werden: