Kampagne "Vergewaltigung verurteilen. Ihre Stimme jetzt!" endet am 3. November

Übergabe von 60.000 Postkarten und Unterschriften am 3. November im Justizministerium

Seit längerer Zeit tritt der bff für eine Reform des Sexualstrafrechts im Sinne der Istanbul-Konvention ein, nach der alle nicht-einverständlichen sexuellen Handlungen unter Strafe zu stellen sind. Um diese Forderung zu untermauern, hat der bff in einer bundesweit angelegten Aktion auf Postkarten und im Rahmen einer Online-Petition 60.000 Unterschriften gesammelt und fordert Heiko Maas, den Bundesminister für Justiz und Verbraucherschutz auf, ein modernes Sexualstrafrecht zu schaffen, das alle nicht-einverständlichen sexuellen Handlungen unter Strafe stellt. Zwar existiert derzeit ein unveröffentlichter Referentenentwurf aus dem Justizministerium, dieses gewährleistet jedoch keinen umfassenden Schutz der sexuellen Selbstbestimmung. Am 3. November um 9.15 Uhr werden Vertreterinnen des bff die 60.000 Unterschriften im Justizministerium in der Mohrenstraße 37 in Berlin Mitte übergeben und Herrn Maas auffordern: „Schaffen Sie ein modernes Sexualstrafrecht. Nein heißt nein, die Zeit dafür ist reif!“ Die Online-Petition kann noch bis zum 02.11.2015 auf www.change.org unterschrieben werden.