20 Jahre Weltfrauenkonferenz Peking Festakt zur Kampagne Peking +20 von UN Women

20 Jahre sind seit der letzten Weltfrauenkonferenz in Peking vergangen. In einem Festakt in der Landesvertretung von Nordrhein-Westfalen hat am 9. Juni das Nationale Komitee UN Women Deutschland die 1995 formulierten Ziele noch einmal unter die Lupe genommen. Zwar sei einiges erreicht worden, jedoch sei man von einer Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen noch weit entfernt. Als eine der Hauptaufgaben bezeichnete die UN-Exekutiv-Direktorin Phumzile Mlambo-Ngcuka die Beendigung von Gewalt gegen Frauen weltweit. Auch sei es weiterhin ein Problem, dass Frauen schlechter bezahlt würden als Männer und darüber hinaus den größten Teil unbezahlter Care-Arbeit leisteten.

Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig betonte in ihrer Festansprache, dass die Bundesregierung viel dafür getan habe, Frauen die Familienzeit und den Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern. Auch die Einführung der Frauenquote nannte Schwesig einen wichtigen Schritt zu mehr Gleichberechtigung. Dennoch konstatierte Schwesig: „Kein Land hat die vollständige Gleichberechtigung für Frauen und Mädchen erreicht – auch Deutschland nicht. Daher müssen wir den Geist von Peking wachhalten und gemeinsam für Frauenrechte einstehen.“ Ziel muss es weiterhin sein, dass die Gleichstellung der Geschlechter bis zum Jahr 2030 zur Selbstverständlichkeit wird. Eine Zusammenfassung des Festaktes ist hier zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=pToOURxD2fg