Auf ihrer 57. Sitzung hat sich die UN-Frauenrechtskommission intensiv mit der Gleichstellung von Frauen und Mädchen und dem Schutz vor Gewalt beschäftigt. Vertreter/innen aus 193 Mitgliedsstaaten haben sich nach intensiven Diskussionen am 15. März letztendlich auf so genannte "agreed conclusions" geeinigt. Umstritten war u.a. eine Formulierung, wonach Gewalt gegen Frauen nicht durch Sitten, Traditionen oder religiöse Ansichten gerechtfertigt werden kann.

In der abschließenden Erklärung wird betont, dass Menschenrechte universell und unteilbar sind. Gewalt gegen Frauen und Mädchen stellt eine Verletzung dieser Rechte dar. Im Abschlussdokument werden zugleich konkrete Notwendigkeiten benannt, um Frauen und Mädchen vor Gewalt zu schützen. Genannt werden neben Präventionsprogrammen auch die Bereitstellung von Hilfs- und Unterstützungseinrichtung für gewaltbetroffene Frauen. Mit dieser Erklärung wird demnach weltweit ein Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen gesetzt.

Die agreed conclusions sind auf Englisch hier nachzulesen: