Frauen und Mädchen mit Behinderung besser vor Gewalt schützen

Positionspapier und Pressemitteilung der Staatlichen Koordinierungsstelle nach Artikel 33 UN-Behindertenrechtskonvention

Frauen und Mädchen mit Behinderung sind sehr häufig von Gewalt betroffen. Daher ist es dringend erforderlich, Maßnahmen zur Prävention von Gewalt und zum besseren Schutz vor Gewalt zu ergreifen. Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) schreibt den Schutz vor Gewalt für alle behinderten Menschen fest; mit der Ratifizierung der Konvention im Jahr 2009 hat sich Deutschland zur Umsetzung verpflichtet.

Das Positionspapier beschreibt die Situation behinderter Frauen und Mädchen und benennt anschließend ganz konkrete und wirksame Maßnahmen und Forderungen, was zu tun ist, um gewaltbetroffene Frauen und Mädchen mit Behinderung besser zu schützen und zu unterstützen. Es werden viele Adressaten und Adressatinnen benannt, die sich für den Schutz behinderter Frauen und Mädchen vor Gewalt und damit auch die Umsetzung der UN-BRK einsetzen können und auch sollten.

Die Staatliche Koordinierungsstelle ist seit 2008 bei dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen angesiedelt. Sie setzt sich für die Umsetzung der BRK ein. Der bff unterstützt die Arbeit der Staatlichen Koordinierungsstelle und hat gemeinsam mit dem Deutschen Frauenrat, Weibernetz und dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband das Positionspapier mit verfasst.
Das Positionspapier und die Pressemitteilung sind hier zu finden: