Fachberatungsstellen und die Digitalisierung geschlechtsspezifischer Gewalt: bff stellt Umfrage-Ergebnisse vor

Im Rahmen des Projekts "Aktiv gegen digitale Gewalt" hat der bff eine Umfrage unter den rund 180 Fachberatungsstellen im bff durchgeführt und die Beraterinnen zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen zu digitaler Gewalt gegen Frauen und Mädchen befragt. Nun hat der bff eine Expertise zur Auswertung der Umfrage veröffentlicht. Das Papier gibt einen Überblick über die Arbeit der Fachberatungsstellen zu digitaler Gewalt und bietet Informationen zu folgenden Punkten:

  • konkrete Gewaltformen, die momentan eine Rolle in der Beratungsarbeit spielen,
  • Fragen der Betroffenen, die Umgangsstrategien und rechtliche Schritte betreffen sowie
  • die Beschreibung bestimmter Lebenssituationen oder gesellschaftlicher Positionierungen, die Betroffene in einer spezifischen Form verletzbar machen.
  • Außerdem beantworteten die Fachberatungsstellen Fragen zu ihrer Kooperation mit der Polizei
  • sowie Fragen, die ihre Einschätzung bezüglich der Häufigkeit digitaler Gewalt und der Herausforderungen in ihrer Beratungspraxis betreffen.

Die Expertise schließt mit Forderungen des bff, die für die Umsetzung und Etablierung einer nachhaltige Strategie gegen digitale Gewalt und die Verankerung einer bedarfsgerechten Unterstützung von betroffenen Frauen und Mädchen notwendig sind.

Die Expertise kann hier heruntergeladen werden: