Erstes erfolgreiches Treffen der Suse-Netzwerkstatt in Berlin

Am 8.Juli fand in den Räumen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in Berlin die erste Suse-Netzwerkstatt statt. Das bff-Projekt "Suse – sicher und selbstbestimmt" hat sich zum Ziel gesetzt, Vernetzungsarbeit im Bereich Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Behinderung zu stärken. Suse wird in den kommenden drei Jahren mithilfe von 5 Modellregionen Beispiele guter Vernetzungspraxis ausloten und dokumentieren und so dazu beitragen, dass gewaltbetroffene Frauen und Mädchen mit Behinderung schneller und besser Unterstützung finden.

Die Netzwerkstatt wird das Projekt Suse in den nächsten drei Jahren begleiten und auswerten. Bei dem nun stattgefundenen Auftakttreffen in Berlin nahmen Vertreterinnen aus allen fünf Modellregionen teil:

  • Schleswig-Holstein, Region Ost-Holstein
  • Nordrhein-Westfalen, Meschede – Hochsauerlandkreis
  • Niedersachsen, Stadt und Landkreis Göttingen
  • Hessen, Wetteraukreis
  • Hessen, Landkreis Marburg-Biedenkopf und Stadt Marburg

Neben den Vertreterinnen aus den Modellregionen waren auch Mitarbeiterinnen der Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, des BMFSFJ, der Diakonie Deutschland-Evangelischer Bundesverband, Mensch zuerst sowie von Weibernetz anwesend, die sich mit den Vertreterinnen aus den Modellregionen über den momentanen Stand der Vernetzung vor Ort und die unterschiedlichen Voraussetzungen in den einzelnen Regionen austauschten. Darüber hinaus wurde die Arbeit der nächsten drei Jahre geplant und erste Schritte zur Umsetzung der Projektziele eingeleitet. Die nächste Netzwerkstatt wird im Februar 2015 stattfinden.