Erklärung der Bundeskonferenz der Interventions- und Koordinierungsstellen gegen häusliche Gewalt und Stalking

Die Bundeskonferenz der Interventions- und Koordinierungsstellen gegen häusliche Gewalt und Stalking hat im Rahmen seiner Jahrestagung einen Forderungskatalog aufgestellt und Forderungen an die Bundesregierung und Landesregierungen formuliert. Die Teilnehmerinnen der Konferenz fordern die Schaffung einer bundeseinheitlichen Regelung für eine verlässliche Absicherung des gesamten Frauenschutz- und Hilfesystems, die Novellierung des Gesetz zur Verbesserung des zivilgerichtlichen Schutzes bei Gewalttaten, bundesweit und flächendeckend eine spezialisierte Kinder- und Jugendberatung für von häuslicher Gewalt mitbetroffene Kinder und Jugendliche und nicht zuletzt auch die von Deutschland bereits gezeichnete, aber noch nicht ratifizierte Europaratskonvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt und die UN-Behindertenrechtskonvention zügiger und vollständig umzusetzen und zu ratifizieren.

Der bff befürwortet die Erklärung und schließt sich den Forderungen der Bundeskonferenz der Interventions- und Koordinierungsstellen gegen häusliche Gewalt und Stalking an. Der vollständige Forderungskatalog kann hier heruntergeladen werden: