Bundesweites Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen zieht Bilanz – Zahl der hilfesuchenden Betroffenen steigt kontinuierlich

Zwei Jahre nach der Freischaltung des bundesweiten Hilfetelefons Gewalt gegen Frauen wird deutlich, dass die Zahl der gewaltbetroffenen Frauen, die Hilfe und Unterstützung suchen, kontinuierlich steigt. In den vergangenen zwei Jahren habe es insgesamt 100.000 Kontaktaufnahmen gegeben, stellt Petra Söchting, die Leiterin des Hilfetelefons fest. Mit der Erweiterung des Angebots durch den Sofort-Chat sei der Weg einer schriftlichen Kontaktaufnahme vereinfacht worden. Seit Oktober 2014 können gewaltbetroffene Frauen oder deren Unterstützer/innen direkt und ohne Anmeldung mit einer Mitarbeiterin des Hilfetelefons chatten und sich beraten lassen.

„Immer mehr gewaltbetroffene Frauen wenden sich an das bundesweite Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen. Die Zahlen zeigen, wie sehr dieses Beratungsangebot gebraucht wird“, sagt Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig in einer Pressemitteilung.

Das bundesweite Hilfetelefon versteht sich als Ergänzung zum bestehenden Unterstützungssystem und bietet mit seinem 24-Stunden-Angebot auch Erstberatung zu Zeiten an, in denen die Beratungseinrichtungen vor Ort nicht erreichbar sind.

Der zweite Jahresbericht des bundesweiten Hilfetelefons wird am 24. März von Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig sowie der Leiterin des bundesweiten Hilfetelefons Petra Söchting vorgestellt. Der Jahresbericht kann hier heruntergeladen werden: https://www.hilfetelefon.de/nav-footer/presse.html