bff fordert eine bessere Finanzierung der Hilfsangebote für gewaltbetroffene Frauen

Am Montag, den 10.12.12 fand im Deutschen Bundestag die Öffentliche Anhörung zum Bericht der Bundesregierung zur Situation der Frauenhäuser und der Fachberatungsstellen für gewaltbetroffene Frauen statt. Zu der Anhörung waren verschiedene Sachverständige geladen, darunter Vertreterinnen aus der praktischen Arbeit, aus den Bundesvernetzungsstellen sowie zwei Rechtswissenschaftler/innen. Für den bff hat Katja Grieger als Sachverständige an der Anhörung teilgenommen.

Einig waren sich die Expert/innen darin, dass die Hilfsangebote für gewaltbetroffene Frauen (und deren Kinder) unterfinanziert sind und sich an der Situation dringend was ändern muss. Es fehlt an finanziellen und personellen Ressourcen, um den Bedarf decken zu können. Aber auch um spezifische Angebote vorzuhalten, z.B. für Frauen mit Behinderung oder auch Frauen, die in ländlichen Gegenden leben.

"Wir sind weit davon entfernt, dass wir das bestehende Hilfeangebot bedarfsgerecht nennen können. Deshalb ist es an der Zeit, verbindliche gesetzliche Regelungen zu schaffen.", betonte Katja Grieger.

Mehr Informationen zur Anhörung sowie den Positionen der Sachverständigen sind hier zu finden: http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a13/anhoerungen/Frauenh__user/index.html

Die Stellungnahme des bff zur Anhörung können Sie als PDF hier nachlesen: