Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestages zur "Pille danach"

Am 24. April fand im Deutschen Bundestag die Anhörung des Ausschusses für Gesundheit zum Thema "Pille danach" statt. Zu der Anhörung zu den Anträgen der SPD-Fraktion und der LINKEN "Pille danach rezeptfrei machen" waren als Sachverständige neben dem Berufsverband der Frauenärzte e.V., der Bundesärztekammer, dem Deutschen Pharmazeutinnen Verband und dem Bundesverband der Frauengesundheitszentren und weiteren Akteur/innen aus dem Gesundheitsbereich auch der bff eingeladen. Katja Grieger aus der bff-Geschäftsstelle konnte so der Bedeutung der "Pille danach" als wichtigem Baustein der Notfallversorgung nach einer Vergewaltigung Nachdruck verleihen. Der bff hält eine rezeptfreie Vergabe der "Pille danach" auf LNG-Basis für sinnvoll. Nach einer Vergewaltigung würde eine rezeptfreie Vergabe den betroffenen Frauen und Mädchen ihre ohnehin schwierige Situation erleichtern. Der bff weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass die gesamte medizinische Akutversorgung inklusive Spurensicherung nach einer Vergewaltigung bislang ungenügend geregelt ist.

Der bff hat im Rahmen der Anhörung im Gesundheitsausschuss eine schriftliche Stellungnahme zur rezeptfreien Vergabe der "Pille danach" verfasst, die unter folgendem Link nachzulesen ist: