Abschlusskonferenz der Staatlichen Koordinierungsstelle zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Die Staatliche Koordinierungsstelle zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, die bei Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, angesiedelt ist, hat mit der heutigen Abschlusskonferenz eine (Zwischen)Bilanz ihrer Arbeit seit dem Jahr 2010 gezogen.
Hubert Hüppe bedankte sich bei den Mitgliedern des Inklusionsbeirates und der Fachausschüsse für ihre Tätigkeit und lobte deren Beitrag für die Umsetzung der UN-BRK.
Der bff war im Fachausschuss 2 „Freiheits- und Schutzrechte, Frauen, Partnerschaft, Familie, Bioethik“ der Staatlichen Koordinierungsstelle vertreten und hat sich für das Thema Schutz vor Gewalt eingesetzt und das Positionspapier „Frauen und Mädchen mit Behinderung besser vor Gewalt schützen“ mit erarbeitet.
Positiv bewertet wurde, dass es gelungen sei, die Gesellschaft zu sensibilisieren und die Öffentlichkeit über den zugrundeliegenden Inklusionsgedanken zu informieren. Mit der Implementierung einer Monitoring-Stelle seien strukturelle Voraussetzungen für die Umsetzung der UN-BRK geschaffen worden. Ein besonderes Projekt des Inklusionsbeirats war zudem die Landkarte der inklusiven Beispiele, die bei der heutigen Abschlusskonferenz präsentiert wurde. Bei der inhaltlichen Umsetzung der UN-BRK bedarf es jedoch weiterer und verstärkter Anstrengungen. Der Inklusionsbeirat regt deswegen eine Weiterführung der Arbeit der Staatlichen Koordinierungsstelle mit ihren Gremien an. Der ausführliche Bericht der Staatlichen Koordinierungsstelle ist unter folgendem Link zu finden: http://www.behindertenbeauftragter.de/DE/Koordinierungsstelle/Beirat/Beirat_node.html. Informationen zur Inklusionslandkarte sind zu finden unter: http://www.behindertenbeauftragter.de/DE/Landkarte/