Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Behinderung

Beratung und Unterstützung

Leitfaden für den Erstkontakt mit gewaltbetroffenen Frauen mit Behinderung (bff, Frauenhauskoordinierung, Weibernetz, 2012)

Die drei Bundesverbände haben diesen Leitfaden speziell für Mitarbeiterinnen in Frauenhäusern, Frauenberatungsstellen, Frauennotrufen und Interventionsstellen erstellt, um ihnen die Beratungsarbeit von Frauen mit Behinderung, die von Gewalt betroffen sind, zu erleichtern. Der bff Leitfaden für den Erstkontakt mit gewaltbetroffenen Frauen mit Behinderung steht als Download zur Verfügung.

Barrierefreiheit in Fachberatungsstellen für Frauen und Mädchen. Ein Handbuch für die Praxis (bff, 2011)

Das 60-seitige Handbuch enthält viele praktische Tipps, Empfehlungen und Hinweise rund um das Thema Barrierefreiheit. Es ist ein sehr nützliches Handbuch für alle, die ihre Beratungsstelle barrierefrei gestalten wollen, da detailliert auf nötige Baumaßnahmen, z.B. für Rollstuhlnutzer/innen, Orientierungshilfen für blinde und sehbehinderte Frauen und Mädchen oder auch die Bedürfnisse von Menschen mit Lernschwierigkeiten eingegangen wird. Aber auch Einrichtungen, die zunächst erste Schritte in Richtung besserer Zugänglichkeit erwägen, finden in dem Handbuch viele leicht umzusetzende Tipps. Außerdem enthalten sind ein ausführliches Kapitel zur Gestaltung einer barrierefreien Homepage, Tipps zur Finanzierung von barrierefreien Umbauten sowie zahlreiche weiterführende Literaturhinweise und Adressen.

Leitfaden oder Leidfaden? Empfehlungen zur Barrierefreiheit. Die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. öffnet sich für Frauen mit Behinderung (frauenberatungsstelle düsseldorf e.V., 2000)

Die Broschüre beschreibt den Weg, den die Frauenberatungsstelle gegangen ist, um barrierefrei zu werden. Mit allen Hürden, Anstrengungen und hilfreichen Hinweisen zur Finanzierung des Umbaus.
 

Behinderte Frauen im Frauenzentrum - Ein Frauenzentrum wird barrierefrei (Frauenzentrum Mainz e.V.(Hrsg.), 1997)

Die Broschüre beschreibt die Bemühungen und den Weg des Frauennotrufs Mainz zur barrierefreien Beratungsstelle und thematisiert u.a. auch besondere Bedürfnisse von Frauen mit unterschiedlichen Behinderungen.

Mit Stock, Tick und Prothese. Das Grundlagenbuch zur Beratung behinderter Frauen (Gisela Hermes, Brigitte Faber (Hrsg.), 2001)

Dieses Buch bietet einen sehr fundierten und umfangreichen Überblick über die Thematik der Beratung von Frauen mit Behinderungen im Sinne des Peer Counseling (Betroffene beraten Betroffene). Ein Teil bezieht sich auf die Lebenssituation von Mädchen und Frauen mit Behinderungen und daraus resultierende Themen der Beratung, wie beispielsweise sexuelle Gewalt, Reproduktion und Mutterschaft oder auch berufliche Ausbildung und Arbeit. Im letzten Abschnitt des Buches wird auf verschiedene Behinderungen und damit im Zusammenhang stehende Bedürfnisse und ‚Besonderheiten‘ eingegangen.

Mit Stock, Tick und Prothese. Das Arbeitsbuch zur Weiterbildung behinderter Beraterinnen. Band II (Gisela Hermes, 2002)

Dieser zweite Band enthält Unterrichtsinhalte und Materialien, die sich in der Weitbildung für behinderte Beraterinnen im Peer Counseling bewährt haben, darunter verschiedene methodische, aber auch inhaltliche Aspekte sowie Rahmenbedingungen der Beratung von Mädchen und Frauen mit Behinderungen mit dem Peer Counseling-Ansatz.

Was wir brauchen! Ein Handbuch zur behindertengerechten Gestaltung von Frauenprojekten (Swantje Köbsell, 1996)

Das Handbuch beschreibt die Bedürfnisse von Frauen mit Behinderungen bei der Inanspruchnahme von Beratung und Unterstützung. Es wird detailliert auf verschiedene Behinderungen und auch auf die besonderen Lebensbedingungen von Frauen mit Behinderungen eingegangen.