14.09.2010
|
| Vortrag: Alles nur "Zickenalarm"? Vortrag über Mobbing am Arbeitsplatz |
Mobbing als Problem wahr zu nehmen und anzugehen war lange Zeit fast tabu oder wurde als ein persönliches Problem abgetan.
Das hat sich zwischenzeitlich geändert, da bekannt geworden ist, dass Mobbing nicht nur eine „harmlose Streiterei“ ist, sondern durchaus auch großen volkswirtschaftlichen Schaden verursacht. Nach Schätzungen entsteht in Deutschland durch Mobbing jährlich ein Schaden von 50 Milliarden Euro.
Abgesehen vom finanziellen Schaden sind die Folgen für Betroffene erheblich. Deshalb ist es wichtig, Mobbing zu erkennen und zu bekämpfen.
Folgende Themen werden im Vortrag angesprochen:
- Was unterscheidet Mobbing von „normalen“ Konflikten?
- Was fördert, was verhindert Mobbinggeschehnisse?
- Wie entstehen TäterInnen- und Opferrollen?
- Wie können Mobbingentwicklungen beendet werden?
- Mobben Frauen anders?
Referentin: Christa Limmer, Mobbingexpertin, Organisationsberaterin, Leiterin der Aktion Kinder- und Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Schleswig-Holstein e.V.
Veranstalterinnen: Förderverein von !Via e.V. Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Eckernförde, Rosa Luxemburg-Stiftung
Flyer erhältlich bei via.eckernfoerde@gmx.de |
| Veranstaltungs-Ort: Eckernförde |
| Veranstaltungs-Stätte: Rathaus, Ratssaal |
| Beginn: 19:00 | Kostenbeitrag: - |
| Eingestellt von: !Via Beratung und Treff für Mädchen und Frauen |
| ///////////////////////////////////////////////// |
23.09.2010
|
| Tagung: Zwischen Neugier und Grenzverletzung - sexuell übergriffiges Verhalten unter Kindern - Ursachen und Folgen |
Die Fachtagung findet am Donnerstag, 23.09.2010 von 09.00 bis 16.00 Uhr im Stadtteilzentrum Krokus, Hannover Kronsberg, statt.
Die Fachveranstaltung möchte professionelle Fachkräfte sensibilisieren und unterstützen, sexuell übergriffiges Verhalten frühzeitig wahrzunehmen und diesem wirksam Einhalt zu gebieten.
Das Eingangsreferat hält Herr Werner Meyer-Deters von Neue Wege, Bochum
Frau Ulrike Freund, Strohhalm Berlin, befasst sich in ihrem Referat, wie pädagogisch in einer sinnvollen Art und Weise auf sexuell übergriffiges Verhalten unter Kindern reagiert werden kann.
Die Vorträge und Arbeitsgruppen beleuchten Ursachen, Risikofaktoren und Folgen einerseits für die betroffenen andererseits für die sexuell grenzverletzenden Kinder.
Weitere Infos auch bei: www.dgfpi.de
mehr Infos: www.violetta-hannover.de
Kontoverbindung zum Überweisen der Teilnahmegebühr:
Konto Nr. 8443 500
BLZ 251 205 10 bei der Bank für Sozialwirtschaft
Stichwort: Fachtag 9-2010 Name |
| Veranstaltungs-Ort: Hannover |
| Veranstaltungs-Stätte: Krokus - Stadtteilzentrum Kronsberg - Thie 6 - 30539 Hannover |
| Beginn: 09:00 | Kostenbeitrag: 55.-- € / 45.-- € |
| Eingestellt von: Violetta - Fachberatungsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und jungen Frauen |
| ///////////////////////////////////////////////// |
06.10.2010
|
| Vortrag: Fachvortrag: Opferschutz und Wahrheitsfindung – Immer noch ein Konflikt? |
Opferschutzeinrichtungen kennen Fälle, in denen ein juristischer Prozess für die Bewältigung einer traumatischen Straftat sehr hilfreich war. Es gibt aber auch Berichte von Opfern, die den Prozess als erneute Auslieferung und damit retraumatisierend erlebt haben, und in denen gesetzliche Opferschutzmöglichkeiten nicht hinreichend angewendet wurden.
Der Vortrag will analysieren und mit den Beteiligten diskutieren, was Traumaopfer von der Justiz erwarten und was sie angesichts der Kernaufgabe des Strafprozesses – der Wahrheitsfindung- zu Recht erwarten können.
Dabei soll insbesondere auch das Instrumentarium des 2. Opferrechtsreformgesetz kritisch beleuchtet werden. Inwieweit wird der Opferschutz hierdurch erleichtert und wie können Regelungen angesichts knapper Ressourcen in der Justiz umgesetzt werden?
Referentin: Oberstaatsanwältin Kirsten Stang, Staatsanwaltschaft Braunschweig
mehr Infos: www.violetta-hannover.de |
| Veranstaltungs-Ort: Hannover |
| Veranstaltungs-Stätte: Landgericht Hannover, Volgersweg 65, Saal 001 |
| Beginn: 15:00 | Kostenbeitrag: - |
| Eingestellt von: Violetta - Fachberatungsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und jungen Frauen |
| ///////////////////////////////////////////////// |
07.10.2010
|
| Vortrag: Wege aus der Depression |
Frauen, die eine Depression haben, erkennen sich häufig nicht wieder. Sie fühlen sich wertlos und antriebslos und denken nur noch negatives über sich. Sie fühlen sich niedergeschlagen oder haben das Gefühl, wie unter einer Käseglocke zu leben. Sie können sich über nichts mehr freuen. Sie sind schnell erschöpft und fühlen sich unruhig. Sie denken, dass sich dieser Zustand nie wieder ändern wird und haben manchmal den Gedanken, dass es besser wäre, nicht mehr zu leben.
Der Vortrag informiert über mögliche Ursachen und Symptome von Depressionen. Es werden Strategien erläutert, die im Umgang mit den Symptomen hilfreich sein können. Außerdem werden Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten vorgestellt.
Referentin:
Tabea Konrad, Dipl.-Psych., in Ausbildung zur Gesprächspsychotherapeutin, Mitarbeiterin im Fetz |
| Veranstaltungs-Ort: Stuttgart |
| Beginn: 19:00 | Kostenbeitrag: € 5.- |
| Eingestellt von: Fetz Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e. V. |
| ///////////////////////////////////////////////// |
08.10.2010
|
| Workshop: Diskriminierungssensible Antigewaltarbeit
– auch für Migrantinnen! |
Gewalt betroffene Migrantinnen sind eine etablierte KlientInnengruppe der Professionellen Sozialen Arbeit. Die Formen der Gewalt, die sie erleben, sind sehr vielfältig. Der Umgang hiermit ist maßgeblich beeinflusst durch strukturelle und andere Formen der Diskriminierung.
In der Fortbildung soll es darum gehen diese und ähnliche Fragen zu diskutieren und Handlungsmöglichkeiten für die Praxis zu erarbeiten:
- Wie sieht unsere alltägliche Arbeit mit gewaltbetroffenen Migrantinnen aus?
- Was müssen Beraterinnen im Umgang mit gewaltbetroffenen Migrantinnen beachten?
- Welche Rolle spielt Diskriminierung im Alltag?
- Wie kann diskriminierungssensible Antigewaltarbeit aussehen, ohne Stereotype zu verfestigen oder neue Stereotype zu schaffen?
- Wie können wir Öffentlichkeitsarbeit so gestalten, dass Praxiserfahrungen nicht dazu genutzt werden können, andere politische Ziele – wie die Beschränkung von Migration – zu legitimieren
- Wie können wir den Menschenrechtsrahmen praktisch nutzen, um gewaltbetroffenen Migrantinnen ihr „Recht auf Rechte“ zu garantieren?
Zielgruppe:
Es können alle interessierten Frauen aus dem Antigewaltbereich teilnehmen; Vorkenntnisse im Menschenrechtsrahmen werden nicht vorausgesetzt.
Referentinnen:
Dr. Nivedita Prasad, geb. 1967 in Madras/Indien, Sozialpädagogin. Seit 1997 Projektkoordinatorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Ban Ying - einer Beratungs- und Koordinationsstelle gegen Menschenhandel in Berlin. Im Rahmen dieser Tätigkeit ist sie v.a. für Lobby-, Öffentlichkeits- und Menschenrechtsarbeit zuständig.
Seit 1994 Dozentin an verschiedene Universitäten zu Rassismus, Marginalisierung oder Diskriminierung. Zudem bietet sie Diversity Trainings und Polizeifortbildungen an.
Termin: Fr. 08.10.10 – Sa. 09.10.10
Zeiten: Freitag: 11.00 Uhr – 18.00 Uhr / Samstag: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr
Anmeldeschluss: 01.09.2010 |
| Veranstaltungs-Ort: Stuttgart |
| Beginn: 11:00 | Kostenbeitrag: € 190.- / ermäßigt € 175.- |
| Eingestellt von: Fetz Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e. V. |
| ///////////////////////////////////////////////// |
29.10.2010
|
| Tagung: Fachtag "Häusliche Gewalt - Hilfe für Familien"
am 29.10.2010 von 10-13 Uhr in Rendsburg |
Häusliche Gewalt in Form von Gewalt zwischen Beziehungspartnern ist in allen gesellschaftlichen Schichten anzutreffen. Bundesweit ist jede vierte Frau mindestens einmal in ihrem Leben davon betroffen. Die Gewalt hat nicht nur weitreichende Auswirkungen auf die direkt Betroffenen, sondern auch auf Kinder, die die Gewalt zwischen den Eltern miterleben müssen.
Der Fachtag soll Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Institutionen, die mit oder in Familien arbeiten, über Häusliche Gewalt informieren. Er sieht Häusliche Gewalt im Zusammenhang mit Kindeswohlgefährdung und beleuchtet Handlungsmöglichkeiten und -grenzen in der Praxis für Unterstützungspersonen.
Der Tagungsflyer kann angefordert werden bei KIK_Rendsburg-Eckernförde@gmx.de oder via.eckernfoerde@gmx.de |
| Veranstaltungs-Ort: Kaiserstraße 8, Rendsburg |
| Veranstaltungs-Stätte: Kreishaus |
| Beginn: 10:00 | Kostenbeitrag: 10.- |
| Eingestellt von: !Via Beratung und Treff für Mädchen und Frauen |
| ///////////////////////////////////////////////// |
12.11.2010
|
| Veranstaltung: Fortbildung: Täterintrojekte - Störenfriede in der Therapie und Mitpatienten |
In der Psychotherapie mit Patientinnen, die unter komplexen Traumafolgestörungen leiden, begegnet man fast immer auch Täterintrojekten oder auch Täteranteilen. Dies löst in der Therapeutin oft heftige Affekte und Impulse aus, die eine Arbeit mit diesen erschweren. Ziel der Fortbildung ist es, den Zugang zu Täterintrojekten zu verbessern und Behandlungsstrategien für die Arbeit mit Täteranteilen zu entwickeln.
Referent: Christoph Lehrmann,
Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytiker
Termin: Freitag 12. November 2010 von 14.00 bis 18.30 Uhr
Ort: Fachberatungsstelle Violetta
www.violetta-hannover.de |
| Veranstaltungs-Ort: Fachberatungsstelle Violetta |
| Beginn: 14:00 | Kostenbeitrag: 60.-- € |
| Eingestellt von: Violetta - Fachberatungsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und jungen Frauen |
| ///////////////////////////////////////////////// |
18.11.2010
|
| Vortrag: Vortragsreihe zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November
Vortrag 1: Stalking |
Das englische Wort Stalking wird international für eine Form der Gewaltanwendung benutzt, die seit ca. vier Jahren vermehrt in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Sie betrifft überwiegend Frauen, da ca. 90 % der Opfer Frauen und ca. 90 % der Täter Männer sind. Stalking beinhaltet das beständige Verfolgen, Belästigen und Bedrohen von Menschen. Dabei geht es nicht wie fälschlicherweise oft angenommen um „Liebeswahn“, sondern um Macht und Gewalt. Zudem kann Stalking auch Körperverletzung, sexuelle Gewalt und in manchen Fällen Mord bedeuten.
Stalking beeinträchtigt das Leben der Opfer und ihrer Angehörigen entscheidend und hat Auswirkungen auf ihr Leben, ihre Psyche, ihre Arbeitsfähigkeit und ihre Beziehungen.
Der Vortrag informiert über die Formen und Auswirkungen von Stalking sowie über die Möglichkeiten des Schutzes u.a. mit dem seit März 2007 in Kraft getretenen neuen Stalking-Gesetz und dessen Umsetzung speziell in Stuttgart.
Referentin:
Dipl.-Päd. Marion Römmele, Mitarbeiterin im Fetz Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e.V. |
| Veranstaltungs-Ort: Stuttgart |
| Beginn: 19:00 | Kostenbeitrag: € 5.- |
| Eingestellt von: Fetz Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e. V. |
| ///////////////////////////////////////////////// |
25.11.2010
|
| Vortrag: Vortragsreihe zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November
Vortrag 2: Mut zur Angst - Intuition kann vor Gewalt schützen |
Fast jede Frau kennt Situationen, in denen sie sich unbehaglich fühlt und das vage Gefühl hat, dass „irgendetwas komisch ist“. Der Unbekannte im Zug ist etwas zu nett und redet zu viel; der neue Freund reagiert nicht auf Signale, er möge jetzt bitte gehen… Von Frauen wird erwartet, dass sie sich auch in solchen Situationen höflich und freundlich verhalten. Durch dieses anerzogene Verhalten übergehen Frauen ihr intuitives Gefühl von Angst oder Unbehagen. Gewalttäter wissen um diese Mechanismen und testen gezielt ihre potenziellen Opfer dahingehend, wie eindeutig sie ihre Grenzen setzen. Gelingt es einem Gewalttäter, die ersten „Testgrenzen“ zu überschreiten, steigt die Gefahr für weitere Übergriffe bis hin zu schweren Verbrechen wie Vergewaltigung.
In dem Vortrag werden Warnsignale erläutert und Frauen ermutigt, ihre Intuition ernst zu nehmen und klare Grenzen zu setzen.
Referentin:
Tabea Konrad, Dipl.-Psych., in Ausbildung zur Gesprächspsychotherapeutin, Mitarbeiterin im Fetz |
| Veranstaltungs-Ort: Stuttgart |
| Beginn: 19:00 | Kostenbeitrag: € 5.- |
| Eingestellt von: Fetz Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e. V. |
| ///////////////////////////////////////////////// |
02.12.2010
|
| Vortrag: Vortragsreihe zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November
Parteiliche Unterstützung heilt |
Nach einer repräsentativen Studie der Bundesregierung haben 13 % aller Frauen (ab dem 16. Lebensjahr) Vergewaltigung und sexuelle Nötigung erfahren. Ca. 58% wurden schon einmal sexuell belästigt.
Wird eine Frau Opfer sexueller Gewalt, sind Angehörige und FreundInnen meist mit-betroffen. Denn nicht nur die Frau selbst ist geschockt, auch das Umfeld ist sich unsicher, wie es am besten reagieren soll.
Dieser Vortrag bietet eine erste Orientierung für Menschen, die Betroffene unterstützen wollen.
Inhalte:
1. Psychische Folgen der Gewalt für das Opfer und die Phasen der Verarbeitung
2. Hilfreiche Strategien bei akuter Gewalterfahrung
3. Fördernde Haltungen der Angehörigen und UnterstützerInnen bei längerfristigen Schwierigkeiten der Betroffenen
4. Typische Gefühle und Probleme, die sich für die Unterstützenden ergeben
Referentin:
Dipl.-Päd. Marion Römmele, Mitarbeiterin im Fetz Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e.V.
Dieser Vortrag ist für Frauen und Männer offen! |
| Veranstaltungs-Ort: Stuttgart |
| Beginn: 19:00 | Kostenbeitrag: € 5.- |
| Eingestellt von: Fetz Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e. V. |
| ///////////////////////////////////////////////// |